Soziale Medien: Eine realistische Strategie für kleine Unternehmen
Auf sozialen Medien ist der klassische Fehler, überall präsent sein zu wollen. Für ein kleines Unternehmen ist ein gut gepflegtes Netzwerk besser als fünf vernachlässigte Accounts. Das richtige Netzwerk ist das, auf dem sich Ihre Kunden befinden und das Ihre Tätigkeit optimal präsentiert.
Das passende Netzwerk wählen
- Instagram / TikTok: Visuelle Tätigkeiten (Gastronomie, Mode, Handwerk, Beauty).
- Facebook: Lokale Geschäfte, Communities, Kundschaft ab 30+.
- LinkedIn: B2B, Dienstleistungen für Unternehmen, Personalbeschaffung, Expertise.
- Google Business Profile: Oft das rentabelste für ein Geschäft – technisch gesehen ein Netzwerk für Bewertungen und lokale Neuigkeiten.
Was posten: Die Drittel-Regel
Wechseln Sie ab: 1/3 nützlich (Tipps, Einblicke, Wissensvermittlung), 1/3 Beweise (Kundenbewertungen, Projekte, Ergebnisse), 1/3 Angebot (Aktionen, Neuheiten, Handlungsaufforderungen). Ein Account, der nur verkauft, ermüdet; ein Account, der nie hilft, führt nicht zur Conversion.
Wie oft posten?
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Menge. 1 bis 3 Posts pro Woche, konsequent umgesetzt, sind besser als eine Flut gefolgt von Stille. Ein Redaktionsplan und die Vorab-Planung sind Ihre besten Verbündeten.
Messen, was zählt
Die Likes schmeicheln dem Ego, zahlen aber selten die Rechnungen. Beobachten Sie stattdessen die Reichweite (wie viele Personen erreicht wurden), das Engagement (Interaktionen im Verhältnis zur Reichweite) und vor allem die Klicks auf Ihre Website oder Kontaktdaten.

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